Ihr wisst ja: Wir sind absolute Draußen-Liebhaber. Ob Strand und Meer oder Wald und Wiese – überall gibt es spannende Dinge zu entdecken und erleben. Wir können aber auch verstehen, dass der eine oder andere sich gern drinnen, in seinem Zimmer, aufhält. Da sind wir ja gar nicht so ;-)

Spiele spielen, Musik hören, lesen, basteln oder einfach mal nur abhängen … alles richtig schön!

Nicht mehr so schön wird es allerdings, wenn nur noch vor dem Handy oder Computer gehockt wird. Wenn das echte Leben draußen, vor der Zimmertür, stattfindet. Oder wie bei Henrietta: Vor dem Fenster.

Jochen Weber: "Henrietta spürt den Wind", Patmos, 12,99 Euro

Jochen Weeber: “Henrietta spürt den Wind”, Patmos, 12,99 Euro

In der Bilderbuchgeschichte mit dem wunderbaren Titel “Henrietta spürt den Wind” geht es der Hauptfigur wie recht vielen Kindern – ihre Eltern sind sehr beschäftigt und Henrietta verbringt ihre Freizeit am liebsten in der virtuellen Welt. Bis zu dem Tag, an dem sie fast -ganz knapp- von einem durch ihr Fenster fliegenden Ball erschlagen wird. Tststs …
Durch dieses Missgeschick gelingt es den drei Kindern Ole, Paulchen und Luise, Henrietta nach draußen zu locken … wo das Mädchen mit den leuchtenden Wuschelhaaren viele Dinge zum ersten Mal erlebt. Zum Beispiel über einen Bach hüpfen oder auf einen Baum klettern. Und sie lernt, wie viel toller echte Freunde sind.
Die einzelnen “Stationen”, die die Vier entdecken, hätten gerne noch genauer ausgeschrieben werden können. Da wäre man nämlich am liebsten dabei gewesen. Die fröhlichbunten Illustrationen von Fariba Gholizadeh unterstreichen den Wunsch nach Kaulquappen-Kindheit -wie der Autor diese besondere Zeit nennt- sehr gut.

Perfekt für die kommenden Sommerabende – wenn die Kids erschöpft von ihren Draußen-Erlebnissen wieder rein kommen ;-)

 

Tagged with →  
Share →

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <strong> <em> <pre> <code>