Bild: FamVeld / iStock

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Im Herbst liegen die Eicheln zu Hunderten auf dem Boden herum. Doch kann man sie beim Waldspaziergang auch einfach so vernaschen? Oder sind sie gar giftig? Warum! gibt die Antwort.

Ja, aber bitte nicht im rohen Zustand! Direkt vom Baum sind Eicheln für Menschen ungenießbar und giftig. Richtig zubereitet, können reife Eicheln aber gegessen werden und sind dabei ziemlich nahrhaft.

Würdet Ihr eine rohe Eichel probieren, würdet Ihr sie vermutlich direkt wieder ausspucken, weil sie so bitter schmeckt. Durch die richtige Zubereitung lassen sich die giftigen Gerbstoffe aber „ausschwemmen“, da sie wasserlöslich sind. Dazu werden die Eicheln geschält, gemahlen und so oft ins Wasserbad gegeben, bis sich das Wasser nicht mehr gelb verfärbt. Das getrocknete Pulver kann man dann beispielsweise als Mehl- oder Kaffeeersatz benutzen.

Ausgeschwemmte Eicheln haben einen nussigen, leicht süßlichen Geschmack und enthalten viele Nährstoffe. Deshalb sind Eicheln auch bei vielen Wildtieren ein so beliebtes Winterfutter, da sie ihnen viel Energie liefern. Auch Hausschweine wurden früher zur Mast in den Wald getrieben. Für Pferde und Rinder sind die unreifen Früchte dagegen giftig.

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