Bild: PR / Barfuss

Bild: PR / Barfuss

Mit “Maleika” startet heute der Film von “Gepardenmann” Matto Barfuss in den Kinos. Und für alle, die genau wie er, eine Vorliebe für Outdoor-Abenteuer und wilde Tiere haben, verlosen wir ein geniales Fanpaket.

Schon vor mehr als 20 Jahren hat Matto Barfuss in der Serengeti unter wilden Geparden gelebt, mit denen er sogar mehrere Wochen gemeinsam auf allen vieren unterwegs war. So wurde er zum „Gepardenmann“. Jetzt hat er mehrere Jahre lang eine Gepardenfamilie in Kenia mit der Kamera begleitet. Heute startet sein Kinofilm „Maleika“, der die gleichnamige Gepardenmutter bei der Aufzucht ihrer Jungen zeigt. Wir haben für Euch mit dem Tierfilmer über seine Zeit in der Wildnis gesprochen.

Wie kam Ihnen die Idee, einen Film über Maleika und ihre Jungen zu drehen?

Es war mein Kindheitstraum, irgendwann einen Kinofilm zu drehen. 2012 habe ich mir dann eine Filmkamera gekauft und bin in das Gebiet zurückgekehrt, in dem ich damals mit den Geparden gelebt hatte. Und da habe ich dann Maleika getroffen. Ich hatte das Gefühl, dass diese Gepardendame mir eine tolle Geschichte erzählen wird. Die Beziehung zu ihr war sofort vertraut. Also begann ich zu filmen. Ein Jahr später saß sie dann mit sechs Babys vor mir. Da war klar: Jetzt beginnt die große Geschichte.

Warum sind Geparde für Sie besonders faszinierend?

Schon mein ganzes Leben lang haben mich Katzen begeistert – und dann kam meine Begeisterung für Afrika dazu. Als ich das erste Mal nach Afrika reiste und die Geparde sah, war es wie Liebe auf den ersten Blick. Was mich an ihnen ganz besonders berührt: Ich glaube, es gibt keine Tiermutter, die so fürsorglich und geduldig mit ihren Kindern umgeht wie die Gepardin. Ein Grund dafür ist, dass Gepardenmütter alleinerziehend sind und alles alleine meistern müssen. Vor dieser Leistung habe ich großen Respekt.

Wie nah sind Sie Maleika und den Gepardenkindern gekommen?

Mir ging es darum, Maleikas Geschichte aus einer gewissen Entfernung zu erzählen, ohne sie zu beeinflussen. Trotzdem ist im Laufe der fast vier Jahre eine sehr enge Beziehung entstanden. Ich habe am Anfang aus weiter Ferne begonnen und am Ende musste ich immer aufpassen, dass mir Maleika nicht zu nahe kommt. Neben meinem Filmtisch gab es eine Klappe, auf der sie gerne drauflag. Eigentlich wollte ich das gar nicht, aber sie war manchmal einfach zu schnell. Einmal ist sie dort eingeschlafen und ihr Kopf fiel auf meinen Arm. Das war wunderschön!

Und wie haben Sie es geschafft, als Mensch das Vertrauen der Raubtiere zu gewinnen?

Das ist eine Frage der Geduld und Zeit. Man muss den Geparden außerdem von Anfang an zeigen, dass man keine Bedrohung ist. Es ist wichtig, sich ganz viel Zeit zu geben und immer darauf zu achten, wie die Katzen reagieren. Wenn ich merke, etwas ist den Geparden unangenehm, muss ich mich noch weiter zurückziehen. Nach und nach lernen die Tiere dann, dass mein Filmauto und meine Anwesenheit nicht gefährlich sind.

Maleika_Filmplakat

Gab es trotzdem Situationen, in denen Sie Angst hatten?

Es gab eine wirklich große Schrecksituation für mich: Ich stand hinter der Kamera, als sich ein halbwüchsiges Gepardenkind dachte: ‚Da springe ich jetzt mal hoch.‘ Plötzlich hing mir der kleine Gepard also im Nacken und krallte sich natürlich angstvoll fest. Ich dachte im ersten Moment, dass nun mein Leben zu Ende sei. Zum Glück waren wir aber beide so erschrocken, dass das nie wieder passierte.

Welchen Moment mit Maleika werden Sie nie vergessen?

Bei Maleika war es die Zeit, in der sie sehr schwer verletzt war. Sie hatte sich bei der Jagd die Brust tief aufgerissen. Ich konnte ihr eigentlich nicht helfen, aber ich war immer da, immer bei ihr. Sie musste ihren Kindern erst einmal beibringen, dass ihre Mami ganz schwer verletzt ist und Ruhe braucht. Da Maleika auch nicht richtig jagen konnte, hat sie eine neue Strategie gefunden, mit kleinen Beutetieren über die Runden zu kommen. Für mich war es sehr berührend zu sehen, wie sie aus eigener Kraft langsam ins Leben zurückkam.

Warum trägt die Gepardenmutter eigentlich den Namen Maleika?

Maleika heißt auf Suaheli ‚Engel‘ und im Arabischen ‚Königin‘. Ich finde, es gibt keinen schöneren Namen für sie.

 

"Gepardenmann" Matto Barfuss Illustration: Tim Möller-Kaya

“Gepardenmann” Matto Barfuss
Illustration: Tim Möller-Kaya

Matto Barfuss ist Fotograf, Maler, Autor und Regisseur. Zwischen 1996 und 2002 lebte er bereits mehr als 25 Wochen lang mit einer wilden Gepardenfamilie in Tansania zusammen.

 

Zu gewinnen: Maleika-Fanpaket

In dem Paket sind enthalten: das wunderschöne Filmplakat, zwei Eintrittskarten fürs Kino und der Junior-Schlafsack “Vegas” von Skandika.

 

Schlafsack_Vegas_Junior

 

Genau wie seine großen Geschwister ist der VEGAS JUNIOR nicht nur großzügig geschnitten und kuschelig warm sondern auch richtig flott in Design – ein echter Hingucker auf jeder Übernachtungsparty und Campingfreizeit!

 

 

 

Um zu gewinnen, beantwortet Ihr uns in den Kommentaren einfach die Frage:

“Welches wilde Tier würden Eure Kinder gerne einmal hautnah erleben?”

Einsendeschluss ist der 23. Oktober 2017!

skandika_outdoor_logo

 

 

Merken

Tagged with →  
Share →

Hinterlasse eine Antwort