Heftfächer 1/2018

Gibt es den sechsten Sinn?

Habt Ihr schon einmal etwas vorausgeahnt, was am Ende tatsächlich eingetreten ist? Ist das der sechste Sinn? Gibt es ihn wirklich?

Kinderfragen
Von Warum!-Redaktion, 22.03.2018 0 Kommentare

Ihr kennt sicher die fünf Sinne: Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken und Riechen. Wissenschaftler sprechen heute vom sechsten Sinn, wenn sie den Gleichgewichtssinn meinen. Wenn wir aber „Da hatte ich den sechsten Sinn“ sagen, geht es meist darum, dass wir etwas vorausgeahnt und deshalb eine richtige Entscheidung getroffen haben. Dieser „sechste Sinn“ wird auch Intuition oder Bauchgefühl genannt. Obwohl er schwerer zu orten ist als beispielsweise der Geruchssinn, können Forscher heute entsprechende Vorgänge im Gehirn beobachten.

Als „Sinn“ bezeichnen wir die Fähigkeit, Reize von außen wahrzunehmen. Der „sechste Sinn“ führt quasi die Informationen der anderen Sinne zusammen und ermöglicht es, ohne nachzudenken einen Schluss zu ziehen und entsprechend zu handeln. Das läuft aber unbewusst und blitzschnell ab. Plötzlich ist da das Gefühl, was richtig ist. Polizisten kann es beispielsweise so gehen, wenn sie, wie aus einer Eingebung heraus, zu wissen scheinen, dass jemand gleich zur Pistole greift.

Wissenschaftler sind sich heute einig, dass solche Vorausahnungen nicht von außen oder von einer höheren Macht eingegeben werden. Die Grundlage der Intuition bilden höchstwahrscheinlich die sogenannten Spiegelneuronen. Das sind Nervenzellen im Gehirn, die etwas Beobachtetes spiegeln, als würden wir es selbst erleben und fühlen. Anders als der Instinkt der Tiere, der angeboren ist, wird Intuition also erlernt und kann sich nur aus der Erfahrung entwickeln.

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