Heftfächer 03 2018

Woher wissen Blumen, dass Frühling ist?

Kaum sind die ersten Wochen des Jahres vorüber, da erwacht die Natur aus dem Winterschlaf. Aber woher wissen Blumen, dass es Zeit zum Blühen ist?

Kinderfragen
Von Warum!-Redaktion, 26.02.2018 0 Kommentare

Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen blinzeln durch die Wolken – und als hätte jemand den Schalter umgelegt, ist plötzlich Frühling: Die Bäume bekommen grüne Blätter, und die buntesten Blüten entfalten sich. Natürlich legt da niemand wirklich einen Schalter um: Die Pflanzen selbst nehmen ihre Umwelt wahr, zum Beispiel die Temperatur oder die Tageslänge. Wenn die Bedingungen stimmen, fangen sie an, zu wachsen.

Je nach Art gibt es verschiedene Anreize für das plötzliche Wachstum. Bei Zwiebelpflanzen ist es die Temperatur. In der Zwiebel verborgen, fängt die Blume bereits im Winter an, zu wachsen – erst bei Kälte bildet sich dort die Vorstufe zur Blüte. Und diese kommt zum Vorschein, wenn die Temperaturen wieder steigen. Bei einem plötzlichen Kälteeinbruch können Zwiebelpflanzen ihr Wachstum sofort stoppen.

Bei den meisten übrigen Pflanzen wird das Wachsen durch eine innere Uhr gesteuert, die wie beim Menschen auf 24 Stunden ausgerichtet ist. Wenn die Tage länger werden, „warten“ die Pflanzen auf eine bestimmte Tageslänge und treiben dann aus. Beim Maiglöckchen zum Beispiel ist die richtige Länge erst im Mai erreicht.

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