Heftfächer 03 2018

Gibt es den Mann im Mond wirklich?

Wenn der Mond voll am Himmel steht, sieht es so aus, als würde er uns anstarren. Doch ist das wirklich sein Gesicht? Warum! erklärt es Euch.

Kinderfragen
Von Warum!-Redaktion, 04.05.2020 0 Kommentare

Viele Geschichten und Lieder erzählen von ihm, doch den Mann im Mond gibt es nicht wirklich. Trotzdem glauben wir oft, dass wir ihn erkennen können. Und das hat einen guten Grund: Auf dem Mond verteilt, sehen wir von der Erde aus viele dunkle Flecken, die wir für ein Gesicht halten können. In Wirklichkeit sind es aber Krater und tiefere Ebenen der felsigen Mondlandschaft, die mit dunkler Lava gefüllt sind. 

Die Krater auf der Oberfläche des Mondes stammen größtenteils von Einschlägen anderer Himmelkörper; man kann sie also mit Narben vergleichen. Die Krater, die dem Mond sein Gesicht gaben, sind vermutlich vor etwa vier Milliarden Jahren durch einen Meteoroiden-Einschlag auf der erdabgewandten Seite entstanden. Damals war der Mondkern noch flüssig – mit Magma gefüllt – und die Kruste weich. Der Einschlag muss so heftig gewesen sein, dass er sich auf der gegenüberliegenden Mondseite durchgedrückt hat. Dort entstanden Hügel. Die Kruste platzte durch den enormen Druck auf und flüssige Lava ergoss sich in die Krater. Auf diese Weise bildeten sich die dunklen Flecken, die von der Erde aus so aussehen, als hätte der Mond wirklich ein Gesicht.

Ein paar Zahlen

zum Mond 

  • 4,5 Milliarden Jahre ist der Mond alt 
  • 27 (Erd-)Tage braucht der Mond für eine komplette Umrundung der Erde 
  • 12 Menschen sind schon auf dem Mond „herumgelaufen“ 
  • 300.000 Krater sind auf der erdzugewandten Seite des Mondes zu sehen 

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