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Ist das Gras im Winter tot?

Bunte Blüten sind im Winter kaum zu sehen. Die Bäume haben ihre Blätter abgeworfen. Doch was macht eigentlich der Rasen in unserem Garten? 

Kinderfragen
Von Warum!-Redaktion, 17.12.2020 0 Kommentare

Das Gras hält eine Art Winterruhe. Wie jede grüne Pflanze betreibt auch Gras Photosynthese: Mithilfe von Blattgrün, Sonnenlicht und Wasser wandelt es Kohlendioxid in Sauerstoff und Zucker um. Den Zucker braucht es als Baustein zum Wachsen. Im Winter sind die Tage kürzer und der Boden gefriert. Dadurch werden Licht- und Wasserzufuhr knapp.

Laubbäume stellen deshalb ab Herbst die Photosynthese ganz ein. Ihre grünen Blätter färben sich bunt und fallen ab. Das Gras hingegen verändert sich farblich kaum und bleibt selbst unter einer Schneedecke oft grün. Doch es hält die Photosynthese nur so lange aufrecht, wie noch genügend Licht und Wasser zur Verfügung stehen – ansonsten ruht das Gras. Das ist auch der Grund, weshalb im Winter der Rasen nicht gemäht werden muss: Die Halme wachsen nur wenig oder gar nicht.

Steigen im Frühling die Temperaturen, verstärkt das Gras seine Photosynthese und fängt wieder an zu wachsen.

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