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Warum schlafen unsere Füße manchmal ein?

Gerade noch saßen wir gemütlich eingekuschelt auf dem Sofa und haben gelesen oder einen Film angesehen - und plötzlich fühlt sich einer unserer Füße ganz seltsam an. Was ist da bloß los?

Kinderfragen
Von Warum!-Redaktion, 03.02.2021 0 Kommentare

Wer kennt das nicht? Plötzlich ist der Fuß eingeschlafen: Erst ist er taub, dann kribbelt er fürchterlich. Was passiert da genau? Verantwortlich für „eingeschlafene“ Körperteile sind die Nerven. Unser Körper ist von endlosen Nervenbahnen durchzogen, die pausenlos Informationen mit dem Gehirn austauschen: Zum einen wird jede Bewegung vom Gehirn über die Nerven gesteuert. Zum anderen wird jedes Gefühl über die Nerven dem Gehirn mitgeteilt. Überschlägt man zum Beispiel beim Sitzen die Beine, kann es passieren, dass dabei unbemerkt Nervenbahnen abgeklemmt werden. Die Folgen: Die Informationen können nicht mehr fließen. Das Gehirn hält den Fuß für nicht mehr existent – und er fühlt sich taub an. Wenn man sich dann wieder bewegt, sind die Bahnen zwischen Nerven und Gehirn wieder frei. Allerdings funktioniert der Informations-Austausch zunächst nur stockend – und genau das nehmen wir als Kribbeln wahr. Der Blutkreislauf hat mit den eingeschlafenen Füßen nichts zu tun: Um die Blutbahn zu unterbrechen, müsste der Körperteil massiv abgeklemmt sein, was (außer im Schlaf) selten passiert, weil man vorher seine Position ändern würde. Allerdings haben Durchblutungsstörungen ähnliche Symptome: Kommt man zum Beispiel mit kalten Händen von draußen ins Warme, fangen die tauben Hände an zu kribbeln, weil sich die Blutgefäße wieder öffnen, die sich in der Kälte zusammengezogen hatten.

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