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Wie funktioniert ein Kompass?

Heutzutage kann man mit dem Handy oder einem Navigationssystem ganz einfach die Himmelsrichtungen bestimmen. Warum ein Kompass dennoch nützlich sein kann und wie er arbeitet, erfahrt Ihr hier!

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Von Warum!-Redaktion, 10.02.2021 0 Kommentare

Ein Kompass hilft auch ohne Stromanschluss, den richtigen Weg zu finden. Er macht sich das Magnetfeld der Erde zu nutze und funktioniert daher immer und überall. Dieses Magnetfeld ist für die Wissenschaft ein spannendes Forschungsgebiet. Auch heute noch wird von Experten erforscht wie es überhaupt entstehen konnte. Sie sind sich aber ziemlich sicher, dass es hauptsächlich im Erdkern erzeugt wird. Der Erdkern besteht nämlich aus flüssigem Eisen, das stetig von Süden nach Norden fließt. Und da dieses Eisen magnetische Eigenschaften aufweist, wird ein Magnetfeld erzeugt, das überall auf der Erde wirkt. Ein Kompass besteht aus einer Nadel aus Metall, die ebenfalls magnetisch ist. Diese Nadel liegt mit möglichst wenig Reibung auf einem Träger, sodass sie frei schwingen kann. Unter der Nadel befindet sich die Kompassscheibe, auch Kompassrose genannt. Auf ihr sind die Himmelsrichtungen verzeichnet. Die Nadelspitze richtet sich aufgrund des Erdmagnetfeldes immer in Richtung Norden aus. Dreht man sich, bis die Nadelspitze sich mit dem ‚N’ auf der Kompassscheibe deckt, blickt man in Richtung Norden. Nun kann man auf dem Kompass auch die anderen Himmelsrichtungen bestimmen und den richtigen Weg einschlagen.

Merksatz der Himmelsrichtungen

 

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