Heftfächer 4/2017

Räubersachen – Kinderkleidung mieten

Wer kennt es nicht? Kaum hat man den Kleinsten neue Kleidung gekauft, ist sie auch schon wieder zu klein. Das Startup "Räubersachen" setzt daher auf mieten statt kaufen.

Wissen
Von Dorthe Voss, 29.10.2016 0 Kommentare

Es gibt Spielplatz-Kleidung, Kita-Kleidung, Kindergeburtstags-Kleidung … wie anstrengend! Können wir Eltern unseren Kindern nicht einfach Kleidung anziehen, mit denen sie ALLES dürfen? Was passiert denn, wenn die kleine Lotte auf dem Nachhauseweg vom Geburtstag noch auf eine Mauer klettern will? „Nein, Lotte, du hast jetzt nicht die passende Hose an!” Hört man immer wieder, oder? Natürlich ist es richtig und wichtig, seinem Kind mitzugeben, dass man auf seine Sachen achtet. Egal ob Spielzeug oder Kleidung. Aber Kinder, wenigstens die kleinen, sollten spielen können, ohne im Hinterkopf zu haben: „Mist! Hätte ich jetzt bloß eine andere Jacke an.”

Wenn man als Eltern dann auch noch darauf achten möchte, nicht nur besonders günstige und billig hergestellte Kleidung zu kaufen, sondern – trotz des „Verschleißes”, den Kinder haben – auf hochwertige Lieblingsstücke zu setzen … ja, dann müssen die Kids ihre Kleidung erst recht schonen. War ja schließlich teuer.

Das muss aber alles nicht sein. Es gibt ganz tolle Kleidung, die alles mitmacht und auch noch weitervererbt oder -verkauft werden kann.

Bei Räubersachen wird repariert statt weggeschmissen.

Und für die ganz Kleinen, die einfach so wahnsinnig schnell wachsen, gibt es seit Kurzem das geniale Startup Räubersachen. Dort wird ökologische und nachhaltige Kleidung für Babys und Kleinkinder vermietet. Ganz nach dem Motto: reparieren statt wegwerfen. So kann sich jeder hochwertige Kleidung leisten und schont dabei die Umwelt, da keine neuen Stücke gefertigt, sondern eventuelle Schäden halt repariert werden. Ohne Reue darf geklettert und gekleckert werden. Kein: „Pass auf! Das müssen wir zurückgeben.” Die Leihgebühr richtet sich nach dem Zustand der Kleidung – wobei neu für direkt vom Hersteller steht, und Räubersachen für bereits verliehen und repariert.

Für die Pflege und Reparatur möchte das Team von Räubersachen einen Fond anlegen. Mit diesem Geld sollen die anfallenden Kosten gedeckt werden. Und da kommt ihr ins Spiel: Noch bis zum 5. November könnt ihr Räubersachen mit dem „Kauf eines „Dankeschöns” unterstützen. Mit gesammelten 5.000 Euro zum Beispiel können ein Jahr lang die Reparaturen finanziert werden. Kommen 10.000 Euro zusammen, kann der Fonds sogar für drei Jahre erhalten bleiben.

Macht ihr mit?

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