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Draußen spielen im Winter

Die besten Spiele für Wintertage – mit oder ohne Schnee, bei denen garantiert keinem kalt oder langweilig wird

Draußen
Von Janet Lindemann-Eppinger, 13.12.2021 0 Kommentare

Es gibt Kinder, die spielen immer draußen – Wetter und Temperatur egal. Andere muss man, gerade im Winter, mehr motivieren. Zum Beispiel durch lustige Spiele, die keine Langeweile aufkommen lassen.

Wettlauf mit Schneekugeln

Jeder Spieler baut sich eine Kugel aus Schnee. Diese sollte ungefähr die Größe eines Fußballes haben. Mit Stöckchen oder Schneehaufen wird eine Start- und Ziellinie markiert. Die Spieler tragen ihren Schneeball zur Startlinie und nehmen ihn zwischen ihre Füße. Beim Startsignal dribbeln alle vorsichtig los: Wer schafft es, seinen Schneeball heil über die Ziellinie zu bringen? Achtung: Die Hände dürfen den Schneeball nicht berühren oder wieder festklopfen!
Ab 6 Jahren

Türmchen-Slalom

Zu Beginn füllen die Spieler ihre Eimer mit Sand oder Schnee und stülpen sie mit jeweils einem Meter Abstand hintereinander um. Wenn die Türmchen-Strecke lang genug ist, kommen alle hinter der Startlinie zusammen. Der erste Spieler läuft im Slalom um die Türme herum, ohne sie umzustoßen. Dann ist das nächste Kind an der Reihe. Um einen Sieger zu ermitteln, wird die Zeit gestoppt.
Ab 4 Jahren

Spiel-Variante: Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, können weitere Hindernisse eingebaut werden, zum Beispiel Baumstämme oder Steine, über die man balancieren muss.

Wald-Mikado

Die Spieler suchen sich gerade, ungegabelte Äste. Diese können 20 Zentimeter, aber auch bis zu einen Meter lang sein. Auf ebenem Grund, z.B. einem Waldweg oder einer Wiese, werden die Äste mit beiden Händen gebündelt, senkrecht auf den Boden gestellt und fallen gelassen. Ein Spieler ist als erstes an der Reihe, einen Ast nach dem anderen wegzunehmen, ohne die anderen dabei zu bewegen. Wenn ein Ast wackelt ist der nächste Spieler dran. Wer schafft es, die meisten Äste zu greifen?
Ab 5 Jahren

Einfrieren

Alle Spieler gehen von einem Baum aus 30 Schritte in den Wald hinein. Ein Kind bleibt am Baum stehen. Wenn alle ihre Startposition gefunden haben, zählt der Spieler am Baum laut bis 10. Währenddessen müssen die anderen versuchen, sich dem Zählbaum zu nähern. Sobald die Zahl 5 zu hören ist, dreht sich der zählende Spieler um, und die laufenden, hüpfenden oder springenden Spieler bleiben wie eingefroren auf der Stelle stehen. Wer wackelt oder sich bewegt, scheidet aus. Dann wird erneut gezählt. Wer schafft es, den Baum zu erreichen?
Ab 5 Jahren

Säulen-Kampf

Im Wald sucht man sich eine Stelle mit Baumstümpfen, die nah beieinander stehen. Jeder Spieler besteigt nun seine „Säule“ und versucht, die anderen Kinder von ihren herunterzuziehen oder zu schieben – natürlich, ohne dabei zu stoßen oder die Fäuste einzusetzen. Welches Kind schafft es, am längsten auf seiner Säule zu bleiben? Wer als Erstes das Tal, also den Boden berührt, hat verloren.
Ab 4 Jahren

Spiel-Variante: Wenn es geschneit hat, kann man mit Schaufeln möglichst hohe und spitze Schneeberge bauen, die schön nah beieinander stehen. Es wird nach denselben Regeln gespielt.

Steine-Raten

Jeder Spieler sucht sich einen größeren Stein, markiert ihn mit Wachsmalern als den eigenen und versucht sich genau zu merken, wie er beschaffen ist. Anschließend werden alle Steine in die Mitte gelegt und alle Spieler verbinden sich mit ihrem Schal die Augen. Nun nimmt sich jeder Spieler einen Stein aus der Mitte. Die Steine werden befühlt und dann an den nächsten weitergereicht. Es sei denn, jemand hat seinen eigenen Stein erkannt: Dann darf er einen Schritt aus dem Kreis treten, aber noch nicht die Augenbinde abnehmen, während die anderen weiterspielen. Erst wenn drei Spieler meinen, der eigene Stein sei bei ihnen angekommen, werden die Augenbinden abgenommen. Wer hat wirklich seinen Stein erkannt? Danach kann man die Steine gleich noch einmal in die Mitte legen und von vorn beginnen.
Ab 4 Jahren

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