Heftfächer 4/2017

Warum müssen wir pupsen?

Es grummelt im Bauch, drückt und blubbert vielleicht auch. Wir wissen: Da kommt ein Pups! Doch warum ist das so? Und wieso entsteht dabei dieses witzige Geräusch? Warum! gibt die Antwort.

Kinderfragen
Von Warum!-Redaktion, 30.10.2017 0 Kommentare

Ähnlich wie beim Rülpsen können wir gar nicht vermeiden, dass wir pupsen müssen - und zwar mindestens zehnmal pro Tag. Denn Pupsen gehört zu einer gesunden Verdauung dazu: Wenn die Nahrung im Darm zersetzt wird, bilden sich verschiedene Gase, die nicht im Körper bleiben können. Sie verduften, mal laut und mal leise, hinten raus - als Pups.

Alles, was wir essen, wird im Magen durch Magensäure zu Speisebrei zersetzt. Von dort geht es in den Dünndarm, der die meisten Nährstoffe herausfiltert, und weiter in den Dickdarm. Dort leben Millionen von Bakterien. Sie können auch die schwer verdaulichen Stoffe verarbeiten. Dabei entstehen Gase wie Kohlendioxid, Wasserstoff, Methan und Schwefelwasserstoff. Der Schwefelwasserstoff sorgt für den üblen Geruch, wenn das Gas als Furz entweicht.

Jeden Tag produziert unser Körper bis zu zwei Liter Abgase. Sie bähen den Dickdarm auf, der daraufhin seine Muskeln zusammenzieht, um die Luft weiterzutransportieren. Haben wir etwas sehr Blähendes gegessen, zum Beispiel Milch, Zwiebeln, Bohnen, Kohl oder Müsli, kann es sehr schmerzhaft sein, bis das Gas endlich herausfindet. Passiert dies mit großem Druck und hoher Geschwindigkeit, kann dabei ein lauter Ton entstehen, wenn die Haut am After (Darmausgang) ins Schwingen gerät.

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