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Warum quietscht Sand unter den Füßen?

Mit nackten Füßen über den Strand zu laufen, fühlt sich witzig an. Mal ist der Sand kühl und feucht ... an besonders warmen Tagen verbrennt Ihr Euch fast die Fußsohlen. Und manchmal entsteht beim Darüberlaufen sogar ein quietschiges Geräusch.

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Von Warum!-Redaktion, 03.05.2021 0 Kommentare

Wenn man am Strand läuft, quietscht der Sand an manchen Stellen unter den Füßen. Das liegt daran, dass nicht jeder Sand quietscht. Das Geräusch tritt nur auf, wenn der Sand leicht feucht und die Körner durch Wasser und Wind rund geschliffen sind. Das Quietschen selbst entsteht wahrscheinlich durch die Reibung, die zwischen den einzelnen Sandkörner entsteht, wenn wir darüberlaufen. 

Übt der Fuß beim Laufen also Druck auf die Strandoberfläche aus, reiben die verwitterten Sandkörner aneinander. Ist dann noch etwas Feuchtigkeit im Sand, quietscht es bei jedem Schritt. 

Auch seine Zusammensetzung spielt eine Rolle. Sand quietscht, wenn er überwiegend aus Silikaten [Salze] oder Quarz [Gestein] besteht. Enthält er auch Kalk, also beispielsweise Muschelschalen oder „klebrige“ Materialien wie Lehm, quietscht er nicht. 

Doch Reibung ist nur eine von zwei Theorien: Ein australischer Wissenschaftler glaubt vielmehr, dass Sand quietscht, weil beim Auftreten Luft zwischen den Sandkörnern entweicht. Das würde erklären, warum auch trockener Sand quietschen kann. 

Im Englischen nennt man das Phänomen übrigens „squeaky sand“. In Australien wurde sogar ein ganzer Strand danach benannt: „Squeaky Beach“.

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