Heftfächer 1/2018

Warum sagt man: „Bei der Stange bleiben“?

Wusstet Ihr, dass die Redewendung „Bei der Stange bleiben“ ihren Ursprung im Militär hat? Warum! erklärt Euch den Hintergrund. 

Kinderfragen
Von Warum!-Redaktion, 03.04.2018 0 Kommentare

Wer „bei der Stange“ bleibt, beweist Durchhaltevermögen. Statt irgendwann einfach aufzugeben, zieht er eine begonnene Sache durch, sei sie auch noch so langweilig, unangenehm oder schwierig.

Sprachforscher vermuten, dass die Redewendung ursprünglich aus dem Militär stammt und auf die Fahnenstange der Truppenfahne zurückgeht. Diese diente den kämpfenden Soldaten früher als Orientierungs- und Sammelpunkt. Das können wir uns so vorstellen: Dort wo die Fahnenstange samt Fahne in die Luft ragte, fanden die Kameraden einer Truppe auch im Gewirr immer wieder problemlos zusammen.

Ein Soldat, der während eines Gefechts nicht in der Nähe der Fahnenstange blieb oder nach einem Angriff zu ihr zurückkehrte, wollte sich also höchstwahrscheinlich davonstehlen und den Kampf aufgeben. „Bei der Stange bleiben“ heißt deshalb für uns heute umgekehrt noch immer, etwas durchzuhalten und nicht hinzuschmeißen. Jemand, der dafür sorgt, dass wir weitermachen, hält uns demnach „bei der Stange“. So wie das damals wahrscheinlich auch der Feldherr mit seinen Soldaten versuchte

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